Wittling

Der Name ist vielen nicht so geläufig. Man kennt ihn von Südeuropareisen als Merlan. Aber es gibt ihn an der Ostseeküste, ganz frisch und von hier. Seine Grundfärbung in der Ostsee ist meist silbrig. Der Wittling ist fettarm, sein zartes Fleisch hat einen feinen Geschmack. Schmeckt gebraten genauso gut wie geräuchert.

Der Wittling (Merlangius merlangus) ist ein Salzwasserfisch, der maximal ca. 70 cm lang und ca. 3 kg schwer wird. Er ist im Nordostatlantik, im westlichen Mittelmeer und in der nördlichen und westlichen Ostsee verbreitet.

Wittlinge halten sich bevorzugt im freien Wasser über schlammigem Grund in Wassertiefen von 30 bis 100 Metern auf. Als Nahrung dienen verschiedene Krebstiere, Weichtiere, Fische und Würmer. Die Fortpflanzung findet, je nach Population, im Frühjahr oder ganzjährig statt. Der Laich wird in Gruppen ins offene Wasser abgegeben. Larven und Jungtiere halten sich in Küstennähe in der Nähe von Quallen auf und wandern erst mit etwa einem Jahr ins offene Meer.

Sein Fleisch ist weiß, zart und sehr mager (Fettgehalt unter 1 %). Da das Fleisch des Wittlings sehr leicht zerfällt, wird es gerne in Fischsuppen verwendet. Ansonsten kann das Fleisch des Wittlings leicht gedämpft, in heißem Wasser pochiert, auch in Butter gebraten oder frittiert werden. Der Wittling ist in Deutschland weniger bekannt wie andere Dorscharten.


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