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Nordseekrabbe/Nordseegarnele

Die Nordseegarnele Crangon crangon, so der wissenschaftliche Name, ist bei uns auch unter der Bezeichnung Krabbe oder Granat bekannt. Sie bevölkert die flachen Küstengebiete vom Weißen Meer bis nach Marokko, incl. dem Mittelmeer.

Seit neuestem kommt sie auch vor Island vor, dorthin ist sie aber vermutlich durch den Menschen eingeschleppt worden. Das Hauptverbreitungsgebiet sind allerdings die flachen und nährstoffreichen Küstengewässer der Nordsee. Hier finden die Tiere optimale Bedingungen zum Heranwachsen vor.

Zu den Hauptfressfeinden zählen neben einer Vielzahl von Fischen auch Seevögel, welche ihnen bei Niedrigwasser im Wattenmeer nachstellen. Die Krabben ihrerseits ernähren sich hauptsächlich von Muscheln, Würmern und kleinen Krebsen und können während des Sommers unter guten Bedingungen pro Tag bis zu 0.5 mm wachsen. Direkt nach dem Fang werden die Krabben noch an Bord gekocht. Durch das Kochen färbt sich der Panzer des Tieres bräunlich. Die Kochdauer muss exakt eingehalten werden, da sonst die Qualität des Krabbenfleisches abnimmt und sich die Tiere im weiteren Verarbeitungsprozess schlechter pulen lassen. Aus einem Kilo Krabben lassen sich in etwa 330 g Krabbenfleisch gewinnen. Am besten schmecken die Krabben, wenn man sie frisch vom gerade eingelaufenen Kutter bekommen kann und selber pult.

 

Sandgarnele (Nordsee-Garnele)

Die in Deutschland äußerst beliebte Nordsee-Garnele wird oft fälschlicherweise als „Nordsee-Krabbe“ gehandelt. In Tiefen bis zu 20 Meter lebend, ist die Nordsee-Garnele ein wichtiges Objekt der Küstenfischerei geworden. Hauptlebensraum ist die Nordsee-Küste vor Holland, Deutschland und Dänemark. Als Nahrung dienen Kleintiere, Algen und organischen Sinkstoffen.

Seit neuestem kommt sie auch vor Island vor, dorthin ist sie aber vermutlich durch den Menschen eingeschleppt worden. Das Hauptverbreitungsgebiet, der im Durchschnitt 6-8 cm groß werdenden Garnelen (max. 9-10 cm), sind allerdings die flachen und nährstoffreichen Küstengewässer der Nordsee. Hier finden die Tiere optimale Bedingungen zum Heranwachsen vor.

Tiefseegarnele (Eismeergarnele)

Die rosafarbenen Tiefseegarnelen, u. a. auch als „Shrimps“, „Crevette nordique“, „Krevetten“ oder „Eismeergarnelen“ bezeichnet, kommen in nahezu allen größeren Meeren vor. Sie leben über weichem Grund in Tiefen von 200 bis 700 Meter bei Temperaturen von 0 bis 8 Grad Celsius. Nachts steigen sie in höhere Zonen auf. Hauptnahrung sind kleine Krebstiere und Würmer. Für den Geschmack und die Konsistenz des Garnelenfleisches ist die Wassertiefe des Lebensraumes und die Wassertemperatur von großer Bedeutung. Je kälter das Wasser desto feiner das Fleisch. Die Eismeergarnelen aus den norwegischen Fjorden, den Küsten Islands und Grönlands und Alaskas gehören daher zu den besten Geschmacksarten.

 

Aussehen/Erkennungsmerkmale

Fast alle Garnelenarten haben einen schmalen  Körper  und  lange  Fühler.  Einige  Arten  wirken  leicht  durchsichtig  und  haben  eine  grün-bräunliche  oder  rosa  bis  braunrote  Färbung.  Die  Nordsee-Garnele  wird  5  bis  7  cm  lang,  hat  einen  durchsichtigen  grauen Körper und ein besonders stark ausgeprägtes erstes Scherenpaar. Die Tiefseegarnele wird bis zu 16 cm lang und ist intensiv rosa gefärbt. Riesengarnelen erreichen bis zu 25 cm (Freshwater-Garnele) bzw. 30 cm (Seawater- Garnele) Körperlänge. Herkunft  Nordsee-Garnelen   werden   von   speziell   ausgerüsteten   deutschen,   holländischen   und   dänischen   Krabbenkuttern  angelandet.  Tiefseegarnelen  werden aus Ländern der nördlichen und südlichen Halbkugel importiert. Hauptlieferanten der Riesengarnelen sind vor allem die Länder Südostasiens.

Fangmethoden

Die Seefischerei in Schleswig-Holstein auf Nordsee-Garnelen erfolgt mit Schleppnetzen (Baumkurre) und mit Trawl-Netzen. Nordsee-Garnelen werden sofort an Bord nach Größe sortiert und gekocht. Bis zum Anlanden werden sie dann kühl gelagert. Die Eismeergarnele wird ebenfalls direkt an Bord gekocht oder tiefgefroren.

Wirtschaftliche Bedeutung

Garnelen / Shrimps kommen innerhalb der Fischfeinkostartikel wachsende Bedeutung zu.

Zubereitungsmethoden 

Da Garnelen meist küchen- bzw. verzehrfertig angeboten werden, ist eine besondere Zubereitung nicht notwendig. Wenn man sie direkt vom Kutter kauft, muss man allerdings noch selber pulen. Garnelenfleisch kann zu delikaten Cocktails und Salaten verarbeitet werden. Tiefseegarnelen eignen sich auch gut zum Überbacken, Garen und Frittieren und können als Beilage zu Suppen, Gerichten und  Soßen  verwendet  werden.  Eine  norddeutsche  Spezialität ist das Nordsee-Garnelenfleisch natur als Brotbelag auf Schwarzbrot mit Butter.

Ein  Tip  zum  Pulen:  Beim  Schälen  (Pulen)  hält  man  den  Kopf des Tieres  zwischen  linkem  Zeigefinger und Daumen. Der rechte Daumen und Zeigefinger fassen den  Schwanzteil  und  biegen  ihn  gerade.  Anschließend  wird  der  Schwanzteil  mit  einer  Vierteldrehung  gegen den Kopfteil gelöst und abgezogen. Jetzt kann man das Fleisch leicht entnehmen.

 

 

 

 

Produktarten

Gekocht mit und ohne Schale

Tiefgefroren

Zubereitungsmethoden

Kochen

Braten

Suppeneinlage oder Brotbelag


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