Nordseekrabbe/Nordseegarnele

Nordseegarnelen sind langschwänzige Zehnfußkrebse von bis zu 8 cm Länge. Sie sind sandfarben, haben kleine Scheren und lange Fühler und vergraben sich meist flach im Sand. Mit der Flut wandern sie auf die Wattflächen hinauf, mit der Ebbe zurück in die Priele. Die Nordseegarnele, Crangon crangon, so der wissenschaftliche Name, wird bei uns auch unter Krabbe oder Granat genannt.

LEbEN  UND

ÖKOLOGISCHE   BEDEdTuNG

Sowohl als Räuber als auch als Beutetier ist die Nordseegarnele eine Schlüsselart im ökologischen Gefüge des Wattenmeeres.

Die winzigen Larven der Nordseegarnele treiben einige Wochen im Plankton umher und gehen mit 5 mm Größe im Watt zum Bodenleben über. Innerhalb weniger Wochen erreichen sie eine Länge von 3 cm. Dann sind sie so groß, dass sie sich im Sand der Wattpfützen nicht mehr gut verstecken können. Sie beginnen mit der Wanderung im Gezeitenrhythmus: Mit der Flut auf die Wattflächen hinauf, mit der Ebbe wieder zurück in die Priele. Wegen ihres massenhaften Auftretens sind die kleinen Tiere sowohl als Räuber als auch als Beutetiere bedeutend für das Leben im Wattenmeer. Vögel, Fische, junge Seehunde machen intensiv Jagd auf die Garnelen.

Als Nahrung dienen den Nordseegarnelen Kleintiere, Algen und organischen Sinkstoffen. Die Garnele ist ein guter Futterverwerter und wächst mit einer Kost aus Würmern und anderen kleinen Bodentieren schnell auf bis zu 8 cm heran. Trotz ihrer kleinen Scheren ist sie ein gefräßiger Räuber und knabbert sogar Wattwanderern an den Füßen, wenn diese geduldig in einem Priel verharren. Unter guten Bedingungen können die kleinen Garnelen während des Sommers pro Tag bis zu 0.5 mm wachsen. Das Hauptverbreitungsgebiet sind die flachen und nährstoffreichen Küstengewässer der Nordsee.

 

NORDSEEGARNELE

Die in Deutschland äußerst beliebte Nordseegarnele wird auch als Nordseekrabbe oder einfach als Krabbe gehandelt. Andere Bezeichnungen sind Sandkrabbe, Granat, Porre, Knat und Graue Krabbe. In Tiefen bis zu 20 Meter lebend, ist die Nordseegarnele ein wichtiges Objekt der Küstenfischerei geworden.

FANGMETHODEN

Die Fischerei auf Nordseegarnelen in Schleswig-Holstein erfolgt mit speziellen Schleppnetzen, den sogenannten Baumkurren. Nordseegarnelen werden sofort an Bord nach Größe sortiert und gekocht.

Durch das Kochen färbt sich der Panzer des Tieres bräunlich. Die Kochdauer muss exakt eingehalten werden, da sonst die Qualität des Krabbenfleisches abnimmt und sich die Tiere im weiteren Verarbeitungsprozess schlechter pulen lassen. Aus einem Kilo Krabben lassen sich in etwa 330 g Krabbenfleisch gewinnen. Am besten schmecken die Krabben, wenn man sie frisch vom gerade eingelaufenen Kutter kauft und selber pult.

WIRTSCHAFTLICHE BEDEUTUNG

Garnelen und Shrimps kommen innerhalb der Fischfeinkostartikel wachsende Bedeutung zu.

ZUBEREITUNGSMETHODEN 

Da Nordseegarnelen meist küchen- bzw. verzehrfertig angeboten werden, ist eine besondere Zubereitung nicht notwendig. Wenn man sie direkt vom Kutter kauft, muss man allerdings noch selber pulen. Garnelenfleisch kann zu delikaten Cocktails und Salaten verarbeitet werden. Eine  norddeutsche  Spezialität ist das Nordseegarnelenfleisch natur als Brotbelag auf Schwarzbrot mit Butter.

Das Krabbenbrötchen ist eine kulinarische Touristenattraktion und ein Kulturgut an der Nordsee.

 

Ein Tipp zum Pulen:

Beim  Schälen  (Pulen)  der gekochten Nordseegarnele hält man den Kopf des Tieres zwischen linkem  Zeigefinger und Daumen. Mit der rechten Hand fasst man den Schanz und biegt die Garnele grade. Durch eine Vierteldrehung löst man den Kopfteil ab und kann anschließend das Fleisch leicht entnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

Produktarten

Gekocht mit und ohne Schale

Tiefgefroren

Zubereitungsmethoden

Kochen

Braten

Suppeneinlage oder Brotbelag


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