Glattbutt

Lebensraum

Sand, Schlamm und Geröll sind die bevorzugten Meeresböden des Glattbutts. Er ist in flachem Wasser, aber auch in Tiefen bis zu 70 Metern zu finden. Dabei sind es die älteren Fische, die sich eher im tiefen Wasser aufhalten, und die Jüngeren, die im flachen Wasser zu finden sind. Häufig dringt der Fisch bis ins Brackwasser ein. Er ist gesellig und lebt oft in kleinen Gruppen.

Beschreibung

Der Glattbutt hat winzige, glatte Schuppen auf seinem ovalen Körper. Er ist bräunlich gefärbt und hat hellere und dunklere Flecken. Je nach Situation kann er die Farbe seines Körper der Umgebung anpassen. Seine Flossen sind heller als der Körper. Die ersten Strahlen der Rückenflosse stehen von den übrigen Flossen etwas ab. Die Seitenlinie des linksäugigen Fischs ist über der Brustflosse stark gebogen. Hauptsächlich ernährt er sich von kleinen Fischen, Tintenfischen und Krebsen. Ausgewachsene Exemplare werden bis zu 70 cm lang. Der Glattbutt ist ein naher Verwandter des Steinbutts. Da beide Fische zur gleichen Zeit laichen, kann es zu Mischlingen kommen, die sich untereinander auch wieder fortpflanzen können. Der Glattbutt und der Steinbutt unterscheiden sich durch ihre "Oberflächenbeschaffenheit": Der Steinbutt besitzt im Gegensatz zum Glattbutt keine Schuppen, dafür aber knöcherne Hautverdickungen.

Fänge

Wirtschaftlich hat der Glattbutt als Speisefisch keine allzu große Bedeutung. Er steht im Schatten seines Verwandten, des Steinbutts.

Kulinarisches

Geschmacklich kommt der Glattbutt dem Steinbutt sehr nahe, erreicht seine Klasse aber nicht ganz. Dennoch ist auch er ein exzellenter Speisefisch, der sich für alle Zubereitungsarten eignet.


Nachhaltig­keit

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